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Kooperation mit dem Theater im Fischereihafen: Unser Theaterprojekt

Seit vielen Jahren arbeitet die Schollschule intensiv mit dem Theater im Fischerhafen (TiF) zusammen. Viele Theaterstücke wurden gemeinsam erarbeitet, geprobt und anschließend im TiF aufgeführt. Licht- und Tontechniker des TiF sorgen für den professionellen Rahmen der Aufführungen.

Das Theaterprojekt der Schollschule ist das Projekt für junge Leute, die Talent haben, zuverlässig sind, gerne mit anderen etwas zusammen machen und vor allem Spaß daran haben auf der Bühne zu stehen.

Angestrebt wird stets die Zusammenarbeit mit anderen Fächern: Kunstkurse entwerfen Plakate und Programme, Schüler/innen aus den Musikkursen begleiten die Stücke musikalisch, in Deutschkursen wird über die aufgeführten Stücke diskutiert.

Hervorzuheben ist auch die Kooperation mit den Mode- und Designkursen der Lehranstalten für Sozialpädagogik und Hauswirtschaft: Die Schüler/innen entwerfen und nähen einzigartige Kostüme für die Aufführungen im TiF und tragen so dazu bei, dass jede Produktion zu einem Highlight wird.


Es reicht! - Ein Theaterstück zum Thema "Klima"

Das 15-minütige Theaterstück „Es reicht!“, von Schüler/innen des Schulzentrums Geschwister Scholl erarbeitet und gespielt, kann für Veranstaltungen rund ums Klima gebucht werden als Diskussionsanreger und Impulsgeber! Bitte kontaktieren Sie über das Sekretariat des SZ Geschwister Scholl die zuständige Lehrerin Ellen Lindek. Der folgende Trailer gibt einen Einblick in das Projekt.


Gedächtnis auf die Bühne

Gelungener Abschluss des hochinteressanten Projekts

In Zusammenarbeit mit der Initiative Antikomplex aus Prag und dem Bremerhavener Sinti-Verein haben sich Schülerinnen und Schüler der Scholl und vom Gymnasium aus Teplice in Tschechien mit dem Völkermord an den europäischen Sinti und Roma durch die Nationalsozialisten und der fortwährenden Diskriminierung nach dem Zweiten Weltkrieg in Europa beschäftigt. Der Geschichtsprofilkurs führte Interviews mit Überlebenden und ihren Nachfahren aus Bremerhaven durch, die sie in einer gelungenen Ausstellung im Rahmen der Premiere der szenischen Auseinandersetzung präsentieren, welche in zwei Austauschbegegnungen zwischen der Scholl und der tschechischen Schule entstanden ist.  

Das entstandene Stück "Einfach Mensch! -  Prostě člověk! haben wir am 27. April in Teplice und schließlich am 16. Juni in Bremerhaven aufführt, das Skript des Stückes ist in gedruckter Form in der Schule erhältlich. Wir danken der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft, die im Rahmen von EUROPEANS FOR PEACE dieses Projekt finanziell gefördert hat und ganz besonders herzlich den Gesprächspartnern, deren "Gedächtnis auf die Bühne" kommen konnte

Der folgende Film zeigt die Aufführung vom 16.06.2018.

Gefilmt von Reinhard Büsching, Bremerhaven

Weiterführende Links unserer Partner und Download der Broschüre "Einfach Mensch":

Das Projekt wird gefördert im Programm EUROPEANS FOR PEACE der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ). Diese Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung der Stiftung EVZ dar. Für inhaltliche Aussagen trägt der Autor die Verantwortung.


1. Preis bei einem bundesweiten Theaterwettbewerb für KÄTHE

Ein Theaterkurs des Schulzentrums Geschwister Scholl hat bei dem Theaterwettbewerb "andersartig gedenken on stage" den ersten Preis für das Stück "Käthe" gewonnen. Am 1. Oktober wurde das Stück im Rahmen der Preisverleihung in Berlin aufgeführt. Grundlage des Theaterstücks ist die Lebensgeschichte Käthe Spreens, eine junge Frau, die in Bremerhaven und Beverstedt gelebt hat. Käthe hatte, nachdem ihr ein Mann Gewalt angetan hatte, psychische Probleme, und wurde aufgrund dessen mehrmals in die Heilanstalt nach Lüneburg eingewiesen. 1941 wurde sie dann nach Hadamar gebracht und dort im Rahmen der Euthanasie-Tötungsaktionen ermordet. Die Umstände ihres Todes waren lange ein Tabu in der Familie, erst 2010 erfuhr die Kusine Henrita Lindner die traurige Wahrheit.

Wir haben Käthes Biographie für unser Stück ausgewählt, weil sie in Bremerhaven gelebt hat und wir uns ihrem Schicksal nahe fühlten. Nach einer ersten Beschäftigung mit ihrer Biographie war uns dann auch allen klar, dass jeder von uns in diese Situation hätte kommen können. So war es für uns einfacher, die uns teilweise schockierenden Originaldokumente, wie das ärztliche Gutachten oder die Todesnachricht aus Hadamar, auf denen unser Stück basiert, durch fiktive Inhalte zu ergänzen und zusätzlich unsere eigenen Geschichten einzubringen. Wir wünschen uns, dass durch unser Stück die Erinnerung an Käthe lebendig bleibt und deutlich wird, dass alle Menschen in ihrerVerschiedenheit respektiert und integriert werden müssen.

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