Am 23. Februar versammelte sich die gesamte Schulgemeinschaft in der Aula, um der Widerstandsgruppe zu gedenken. Den Auftakt dieser Veranstaltung bildete die Premiere eines kurzen Filmes über die Freundesgruppe der Geschwister Scholl, der im Rahmen des tschechisch-deutschen Austauschprojektes „Nie wieder!“ im September 2025 entstanden ist. Anschließend präsentierte der Darstellende-Spiel-Kurs aus der Q1 mit einer szenischen Lesung der Akten des Synagogenbrandprozesses, wie die Täter nach 1945 ihre Beteiligung an der Pogromnacht in Wesermünde und Geestemünde darstellten und sich der juristischen Verurteilung entziehen wollten.
Das Gedenken wurde durch authentische Berichte von der München-Gedenkfahrt ergänzt, die vom 19. bis 22. Februar eine kleine Gruppe Schollies an die historischen Orte des Widerstands führte:
Die Gruppe besuchte zunächst die Universität München, wo die Geschwister Scholl ihre Flugblätter verteilt hatten. Im Justizpalast konnten sie den Sitzungssaal besichtigen, in dem Sophie Scholl, Hans Scholl und Christoph Probst zum Tode verurteilt worden sind. Anschließend fuhren sie zum Friedhof Perlbacher Forst, um Rosen auf den verschneiten Gräbern niederzulegen.
Am nächsten Tag standen ein eindrucksvoller Besuch in Dachau und eine kurze Besichtigung des Jüdischen Museums auf dem Programm.
Vielen Dank an den Alumni-Verein für die inhaltliche und finanzielle Unterstützung dieser interessanten Fahrt, dem deutschen-tschechischen Zukunftsfonds über die Förderung des Austausches und allen Beteiligten für ihre Bereitschaft, sich mit dieser Thematik so intensiv auseinanderzusetzen!





Urheber Fotos © Scholl-GyO
(Hinweis: Bild 2 und 3 nachträglich per KI (Google Gemini) geschärft – Inhalt und Motiv unverändert.)
